Ein Swimmingpool im eigenen Zuhause wird immer beliebter. Immer mehr Menschen schätzen diese Erfrischungsoase, die nur sie exklusiv und sicher zu Hause nutzen können.

Besonders im Sommer ist der eigene Pool die beste Abkühlung.

Die Angebote sind in den letzten Jahren auch immer umfangreicher und günstiger geworden, sodass sich viele Menschen diesen Traum erfüllen können.

Damit das Erfrischungserlebnis aber ungetrübt im wahrsten Sinne des Wortes bleibt, ist es wichtig, der unschönen Grünfärbung des Poolwassers durch Algenwachstum und Verschmutzung vorzubeugen.

Dafür gibt es ein breites Spektrum an effektiven Filtern und Reinigungsmethoden. Hier finden Sie dazu eine Übersicht. Eine Sandfilteranlage ist eine sehr gute Lösung.

Warum das Wasser jedoch Grün werden kann erfahren Sie in diesem Beitrag.

Warum kann Poolwasser grün werden?

Grünfärbung des Wasser ist ein häufiges Ärgernis im Pool!

Wenn sich das Poolwasser grün färbt, sind vor allem kleine Schwebeteilchen und Algenwachstum schuld.

Die Verschmutzungen bestehen aus einer Mischung aus Insektenkadavern, Algenwachstum und abgestorben Algenfragmenten sowie kleinen Laub- und Schmutzteilchen.

Diese Partikel kommen auf zwei Wegen in den Pool: erstens durch die Luft (Wind etc.) sowie durch das Benutzen des Pools, wenn Sie in den Pool steigen und noch solche Anhaftungen haben.

Wenn Sie dann keine vernünftige und effiziente Filterleistung haben, wird das Poolwasser grün.

Welche Mittel helfen gegen grünes Poolwasser?

Zum einen muss der PH Wert des Pools immer perfekt sein.

Das können Sie durch das Zusetzen von Chlor erreichen. Somit wird übermäßiges Algenwachstum verhindert. Nebenbei ist ein optimaler PH Wert auch für Sie als Nutzer gesundheitlich sehr wichtig.

Weiter ist aber auch eine ständige Filterung notwendig, um die Fremdkörper und Schmutzpartikel aus dem Poolwasser zu filtern.

Hier hat sich eine Sandfilteranlage am besten bewährt. Sie können aber auch eine Kartuschenfilteranlage oder Beutelfilter verwenden.

Gerade Beutelfilter eigenen sich aber vor allem nur für kleinere Pools wie kleine Aufstellpools, weil sich für diese oft eine technisch aufwendige Filtertechnik nicht lohnt. Beutelfilter funktionieren technisch so, dass diese sehr kleinmaschig aufgebaut sind und so Verschmutzungs-Partikel aus dem Wasser mechanisch herausfiltern.

Allerdings müssen diese Beutelfilter sehr häufig entleert sowie gereinigt werden. Auch der Verschleiß ist leider sehr hoch, was einen häufigen Austausch erforderlich macht.

Für diese Filterart spricht aber die Umweltfreundlichkeit aus recyceltem Material sowie das Verzichten auf chemische Zusätze.

Sehr empfehlenswert gerade für größere Pools ist aber eine Sandfilteranlage. Die Montage ist einfach und auch die Erstanschaffungskosten sind moderat. Zudem fallen nur geringe Folgekosten an, weil die Sandfilteranlage mit Nachfüllsand arbeitet und dieser nicht sehr teurer ist.

Die Sandfilteranlage filtert mithilfe von feinem Quarzsand die Fremdkörper und Schmutzpartikel während des Wasserdurchlaufs aus dem Poolwasser.

Es gibt zusätzlich noch die Option, die Sandfilteranlage mit Pumpe zu wählen. Bei dieser Lösung wird das Poolwasser sogar in einem Vorfilter vorab gereinigt, was eine noch bessere Filterleistung bewirkt. Die Sandfilteranlagen ohne Pumpe funktionieren mittels Wasserdruck.

Eine weitere Alternative ist die Kartuschenfilteranlage. Hier erfolgt die Filterung mittels einer in die Anlage eingelegten Kartusche. Diese Filterpatrone enthält entweder Papier oder eine synthetische Filtereinrichtung.

Allerdings muss diese Patrone oft ausgetauscht werden und eignet sich auch eher für kleiner dimensionierte Pools.

Es spricht also sehr viel für die Sandfilteranlage als erste Wahl.

Welches Poolzubehör gibt es damit das Poolwasser nicht grün wird?

Insgesamt können Sie bei der Auswahl des Zubehörs für die Poolwasserreinigung aus einem breiten Angebot auswählen.

Sie können sich für Chlor als Basis entscheiden und zusätzlich das passende Filtersystem wie eine Sandfilteranlage, die Kartuschenfilteranlage oder auch Beutelfilter auswählen.

Bei einem größeren Pool hat sich aber vor allem die Sandfilteranlage am besten bewährt. Sie sorgt für eine effektive Filterleistung, sodass die gefürchtete Grünfärbung des Poolwasser wirksam verhindert wird. Zudem ist sie langlebig und wartungsarm.

Ein Tipp am Schluss: Unabhängig vom Filter können Sie starke Verschmutzungen und in der Folge Grünverfärbung des Poolwassers auch minimieren, indem Sie vor dem Eintritt in den Pool ausgiebig duschen. Damit verhindern Sie, dass Sie Schmutz- und Sandkörner in den Pool eintragen.

Welche Faktoren müssen für ein optimales Poolwasser beachtet werden?

Regelmäßige Reinigung des Pools wichtig!

Neben einer effektiven Filterung des Poolwasser und der optimalen Zufügung von Chlor (Chlorgehalt und PH Wert lassen sich am besten mit im Handel erhältlichen Teststreifen ermitteln) ist auch eine manuelle Reinigung in regelmäßigen Abständen zu empfehlen.

Dabei wird ein Kescher eingesetzt.

Sie können auch einen Poolsauger nutzen. So können Sie grobe Verschmutzungen wie Laub und Äste entfernen.

Sehr nützlich ist auch eine Poolabdeckung, die verhindert, dass über die Luft mechanische Verschmutzungen wie Laub etc. in den Pool gelangen. Auch Regen und UV-Licht wird so abgehalten, was das Algenwachstum bremst.

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