Wasserpumpen kommen im Alltag in ganz unterschiedlichen Zwecken zum Einsatz. Das reicht vom Entleeren einer Zisterne bis zum mobilen Einsatz auf Campingreisen.

Im folgenden Ratgeber können Sie zahlreiche nützliche Informationen über diese Produkte entnehmen. Dazu erfahren Sie auf was Sie beim Kauf achten müssen und welche Pumpen für Wasser wir Ihnen empfehlen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Alternative: Tauchpumpe, Klarwassertauchpumpen, Schmutzwasserpumpen, Tauchdruckpumpen, Entwässerungspumpen und Tiefbrunnenpumpen
  • Oft gekauft: mit Schwimmer oder auch Druckschalter
  • Gefragt: Wasserpumpen mit Abschaltautomatik

Wasserpumpe Test: Empfehlung der Redaktion

Ratgeber: Fragen, mit denen Sie sich beschäftigen sollten, bevor Sie eine Wasserpumpe kaufen

Was ist eine Wasserpumpe?

Eine Wasserpumpe dient der Förderung von Wasser.

Hierbei kann es sich um Nutzwasser oder Schmutzwasser handeln. Gefördert wird das Wasser oftmals über einen Höhenunterschied hinweg. Ein typisches Beispiel hierfür sind Pumpen, die der Förderung von Wasser aus Brunnenschächten dienen.

Im Vergleich zum Herablassen und hinausziehen von Eimern ist mit einer modernen Brunnenpumpe eine große Kraft- und Zeitersparnis verbunden.

Wie funktioniert eine Wasserpumpe?

Wasserpumpen können sowohl per Motor als auch manuell betrieben werden.

Möchten Sie auf Benzin- oder Stromverbrauch verzichten, haben Sie Pumpen zur Auswahl, die entweder per Hand oder Fuß betrieben werden.

Die Funktionsweise ist hier so gut wie selbsterklärend. Etwas aufwändiger ist der Aufbau der übrigen Wasserpumpen. Hierfür wird das Wasser zunächst angesaugt. Im Anschluss wird eine Strömung erzeugt, wodurch die hydraulische Förderung des Wassers in Gang gesetzt wird.

Unterdruck sagt das Wasser an und Druck lässt es wiederum an der anderen Seite der Pumpe aufsteigen.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Wasserpumpe?

Vorteile:

  • Kraft- und Zeitersparnis
  • Vielfältige Einsatzgebiete
  • Für mobile Verwendung geeignet
  • In verschiedenen Preisklassen erhältlich

Nachteile:

  • Emissionen durch Benzinmotor
  • Lautstärke während der Nutzung

Entscheidung: Welche Wasserpumpe gibt es und welche ist die richtige für Sie?

Welche Wasserpumpen gibt es?

Wasserpumpen lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen.

Die offensichtlichste Einteilung erfolgt für Nutz- bzw. Schmutzwasser.

Pumpen, die für Schmutzwasser geeignet sind, saugen teilweise auch Schlamm oder kleine Gegenstände wie Steine ein. Die Pumpen sind hierfür ausgerichtet und ziehen keinen Schaden davon.

Nutzwasserpumpen sollten dagegen nicht mit verschmutztem Wasser in Kontakt kommen.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist das Einsatzgebiet.

In Zisternen und Schächten wird in der Regel eine Tauchpumpe benötigt. Diese Pumpen werden direkt in das Wasser herabgelassen und nicht daneben platziert. Diese Produkte können das Wasser bisweilen über 20 Meter und mehr in die Höhe befördern.

Für die Verwendung in Wohnmobielen oder im Whirlpool kann dagegen auch die Größe der Pumpe eine Rolle spielen. Ist der Platz zu knapp, wirkt die Wasserpumpe schnell deplatziert.

Welche Wasserpumpen sind beliebt?

Zu den Pumpen, die aktuell bei den Käufern am gefragtesten sind, zählen sehr unterschiedliche Modelle.

Handelt es sich um eine Tauchpumpe, sind Produkte mit Schwimmer oder auch Druckschalter sehr gefragt. Beide Merkmale dienen dazu, die Pumpe bei Bedarf automatisch einzuschalten.

Der Schwimmer nimmt zum Beispiel in einem Schacht oder Pool die Höhe des Wasserstandes wahr. Beginnt der Schalter auf dem Wasser zu schwimmen, schaltet sich die Pumpe automatisch ein.

Das Gleiche Konzept gilt auch für die Abschaltautomatik. Sensoren nehmen auch die zu geringe Wasserhöhe wahr.

Die Abschaltung des Motors dient in diesem Zusammenhang auch dem Schutz des Motors vor Überhitzung.

Als Schutz dient für Wasserpumpen auch das Schneidwerk. Diese Funktion sorgt dafür, dass im Schmutzwasser befindliche Fremdkörper zunächst zerkleinert werden. Das Schneidwerk verhindert somit Verstopfungen in den Schläuchen und lässt das Wasser ungehindert fließen.

Manuelle Pumpen sind zwar noch erhältlich, werden für größere Mengen Wasser aber kaum noch verwendet.

Sehr viele beliebter sind Wasserpumpen, die entweder elektrisch oder per Benzinmotor betrieben werden. Aufgrund der Abgase ist eine benzinbetriebene Wasserpumpe nur im Außenbereich einsetzbar.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren können Sie Wasserpumpe vergleichen und bewerten

Sie Fragen sich jetzt: Auf was muss beim Kauf einer Wasserpumpe geachtet werden?

Beim Kauf einer Wasserpumpe spielen verschiedene Aspekte eine Rolle.

Zunächst einmal gilt es, die Pumpleistung zu vergleichen. Unterschiede zwischen 5.000 und 10.000 Litern Wasser in der Stunde klingt zunächst beides beeindruckend, kann jedoch in der Praxis andere Auswirkungen haben.

Sammelt sich Regenwasser im Keller, ist es immer angenehmer, über eine möglichst hohe Pumpleistung zu verfügen.

Ein weiteres Auswahlkriterium stellt die Größe dar.

Muss die Pumpe in einen Schacht oder Brunnen herabgelassen werden, muss die Wasserpumpe auch die engste Stelle noch durchqueren können.

Für die Verwendung im Freien ist es auch wichtig, die Lautstärke während des Betriebs mit einzuplanen. Geräte, die eine Lautstärke von über 75 Dezibel erreichen, sind in einer dicht bebauten Nachbarschaft auch auf benachbarten Grundstücken zu hören.

Schlussendlich ist auch ein Blick auf die Ventile hilfreich. Diese Werte werden benötigt, um zu wissen, welche Schläuche Sie an die Wasserpumpe anschließen können. Dieses Zubehör ist häufig nicht im Lieferumfang enthalten und bedarf somit eines weiteren Einkaufs.

Was kostet eine Wasserpumpe?

Die Preise für eine Wasserpumpe hängen sehr stark vom Verwendungszweck, der Pumpleistung pro Stunde sowie der Verarbeitung ab.

Bei einem Blick auf die aktuelle Auswahl finden Sie in einem Preissegment von 75 bis 150 Euro aktuell das größte Angebot.

Hierbei lohnt es sich, ein wenig Zeit in den Vergleich zu investieren. Auf diese Weise ist es einfacher, Eigenschaften und Lieferumfang im Augen zu behalten und dadurch das Preis-Leistungs-Verhältnis realistischer einzuschätzen.

Im Vergleich günstiger und teurer Produkte ist es wichtig, die Erwartungen an die Pumpe realistisch einzuschätzen.

Möchten Sie ein- bis zweimal pro Jahr das Wasser im Pool ersetzen, kann Ihnen auch eine günstige Pumpe gute Dienste leisten. Leben Sie in einem Gebiet, in denen bei Regenfällen regelmäßig der Keller überschwemmt wird, zahlt sich eine hochwertige Pumpe mit hoher Leistung und langer Lebensdauer dagegen deutlich mehr aus.

Wo kann man eine Wasserpumpe kaufen?

Wasserpumpen sind im Baumarkt ebenso wie in Fachgeschäften für Campingbedarf oder dem Onlinehandel erhältlich.

Bei einem Blick auf das Sortiment im klassischen Einzelhandel müssen Sie bereit sein, Kompromisse einzugehen. Die Verkaufsflächen sind begrenzt, sodass nicht alle Hersteller und Modelle vertreten sein können.

Im Onlinehandel ist die Auswahl dagegen deutlich umfangreicher. Zudem müssen Sie sich bei diesem Einkauf nicht an feste Öffnungszeiten halten. Sind Sie berufstätig, bietet sich online auch der Abend oder das Wochenende zum Einkaufen an.

Das sollten Sie wissen

Die Wasserpumpe hat sich in den vergangenen Jahren nochmals deutlich weiterentwickelt und bleibt daher in zahlreichen Bereichen des alltäglichen Lebens auch weiterhin unverzichtbar.

Die Auswahl an hochwertigen Produkten zu attraktiven Preisen leistet ebenfalls einen Beitrag dazu, diesen Einkauf als ein gutes Geschäft zu betrachten.

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